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Dienstverschiebung

Alle vordienstlich an den Kdt gerichteten DVS werden nicht behandelt, da er keine Befugnis hat einen AdA vordienstlich vom Dienst zu befreien. Zuständig ist die entsprechende kantonale Behörde des Wohnorts. Alle AdA welche über kein bewilligtes DVS verfügen haben komplett ausgerüstet in den FDT einzurücken.

Vorgehen für die Eingabe eines Dienstverschiebungsgesuches

Bis wann ist ein Gesuch einzureichen?
Gesuche um Dienstverschiebung oder Dienstvorausleistung müssen von den Militärdienstpflichtigen im Regelfall spätestens 14 Wochen vor Dienstbeginn eingereicht werden. Gesuche die zu spät eintreffen werden nur in absoluten Notfällen bewilligt.

Als Grundsatz gilt: Je früher, desto besser
Gesuche, die zu spät eingereicht werden und von den zuständigen Verwaltungseinheiten nicht mehr behandeln werden können, werden dem direkt vorgesetzten Kommandanten zugestellt, unter dem der Gesuchsteller den Dienst zu leisten hat.
In einem solchen Fall hat der Militärdienstpflichtige gemäss Marschbefehl einzurücken. Der Kommandant ist nicht berechtigt, vordienstlich eine Dienstverschiebung zu bewilligen
Er prüft und entscheidet jedoch, ob
a) der volle Dienst zu leisten ist;
b) eine Teildienstleistung möglich ist;
c) ein persönlicher Urlaub genügt;
d) eine vorzeitige Entlassung zwingend ist.

An wen ist das Gesuch zu richten:
Rekruten, Soldaten, Unteroffiziere, höhere Unteroffiziere und Subaltern Offiziere * an die zuständige Militärbehörde Ihres Wohnkantones.

* ohne Sub Of und höh Uof, die in Stäben, oder Sub Of, die a i auf einer Hptm Fkt eingeteilt sind, sowie ohne Stabsof. Diese richten ihr Gesuch auf dem Dienstweg an den Führungsstab der Armee (FST A, Pers A (J1), Milizpers Of, 3003 Bern (a d Dw)).

Gesuch
Gesuche müssen ausserdem begründet und mit den nötigen Beweismitteln versehen werden:
- Bestätigung (Arbeitgeber, Handelsregisterauszug usw.)

Der Marschbefehl sowie das Dienstbüchlein ist dem Gesuch um Dienstverschiebung nicht beizulegen. Die Pflicht zum Einrücken bleibt bestehen, solange die Dienstverschiebung nicht bewilligt ist.

Sie sind aus beruflichen Gründen verhindert oder besuchen eine Weiterbildung:
Damit eine Bewilligung Ihres Gesuches in Betracht gezogen werden kann, muss ein überwiegendes privates Interesse gemäss Art. 8-10 der Weisung über die Dienstverschiebung (WDVS) vorliegen. Der Arbeitgeber muss die Gründe ausführlich bestätigen. Selbständigerwerbende sollten nach Möglichkeit Ihr Gesuch vom Sektionschef des Wohnortes oder der Gemeindeverwaltung bestätigen lassen.
Bei einer berufsbegleitenden Weiterbildung ist insbesondere darauf zu achten, ob der Besuch der Lektionen nicht mit der Gewährung von persönlichem Urlaub abgedeckt werden kann (rechtzeitige Kontaktaufnahme und Absprache mit dem Einheitskommandanten).

Sie haben gesundheitliche Probleme:
- Weniger als 14 Tage vor dem Einrückungstermin: Reisefähige Kranke haben einzurücken und sich bei der sanitarischen Eintrittsmusterung zu melden. Nicht reisefähige Kranke haben ihrem Kommandanten spätestens auf den Einrückungstag das Dienstbüchlein sowie ein ärztliches Zeugnis, das die Reiseunfähigkeit ausdrücklich bestätigt, in verschlossenem Umschlag zuzustellen bzw. die Zustellung elektronisch (Fax oder E-Mail) anzuzeigen.
- Bis spätestens 14 Tage vor dem Einrückungstermin: Schicken Sie Ihr Arztzeugnis der zuständigen Militärbehörde Ihres Wohnortskantons.

Formulare Dienstverschiebung

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